Warum Einlagen?

Die Füße eines Körpers sind die Schnittstelle zwischen Körper und Schuh. Sie geben dem gesamten Bewegungsapparat die nötige Stabilität für Sport und Alltag. Die Füße haben also eine große Verantwortung an unserer Bewegung.

Die EVA-Zwischensohle1 der Sport- und Laufschuhe ist in der Regel ohne Korrektur-, Stabilisierungs- und Führungselemente ausgearbeitet und soll zudem an jedem Fuß ohne Beschwerden passen.

Es gibt verschiedene Fußformen/-typen, die eine unterschiedliche Verteilung des Gewichtes des Läufers mit sich bringen. Die EVA-Zwischensohle ist für eine solche Vielfalt an Füßtypen nicht ausgelegt.

 

Das Problem

Handelsübliches Schuhwerk ist in der Regel so aufgebaut, das es jedem Träger passt, unabhängig von den persönlichen Gegebenheiten wie Gewicht, Fußform und Laufstil. Das implementierte Fußbett besitzt somit keine Allgemeintauglichkeit. Gerade die Fußformen (Hohlfuß, Normal-/Senkfuß, Knick-Plattfuß) benötigen unterschiedliche Unterstützungen.

Zudem ist Belastung auf Bänder, Gelenke und der Muskulatur in der Bewegung um ein vielfaches höher, als im Stehen. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, eine optimale Unterstützung im Schuh zu gewährleisten und die Elemente des Schuhs entsprechend zu unterstützen.

Die Belastungen zeigen sich beispielsweise im Fersenauftritt. Man unterscheidet dabei in einer starke Überpronation, moderate Überpronation, leichte Pronation, Neutral und der Supination (Unterpronation). Eine leichte Pronation entspricht der normale Bewegung. Mit der motionSupport®-Einlage wird die normale Pronation erreicht, so dass es zu keiner Überlastung im Bewegungsapparat kommen kann. Der Überpronation steuert der mediale Support, der Unterpronation der laterale Support der motionSupport®-Einlagen entgegen.

 

 

Probleme im Bewegungsablauf

Beim Laufen haben wir es mit einer Aneinanderreihung von Stoßeinwirkungen zu tun, deren Belastungsintensität um ein vielfaches Höher liegen als beim Gehen. Beim Laufen trifft ca. das 3-4-fache des eigenen Körpergewichts auf die Füße. Die unterschiedlichen Phasen während des Laufens müssen dabei detailliert betrachtet werden und in der Fertigung einer optimalen Einlagenversorgung Berücksichtigung finden.

 

 

Pronation

Dies ist die natürliche (normale) Einwärtsbewegung des Fußes im Abrollvorgang. Die Pronation stellt einen wichtigen Dämpfungsfaktor des menschlichen Fußes dar. Problematisch sind Über- und Unterpronation.

Unterpronation

Der Fuß knickt beim Abrollen nicht wie normal leicht nach innen, sondern zu stark nach aussen ab. Ein Indiz für Unterpronation sind nach außen stehende Fersenbeine. Rund 90% aller Unterpronierer haben O-Beine.

 

Überpronation

Der Fuß knickt im Abrollvorgang zu stark nach innen ein. Diese Fußfehlbewegung wird oft durch Fußfehlstellungen, alte, falsche oder zu weiche Laufschuhe verursacht. Sie ist bei ca. 50% aller Läufer festzustellen. Überpronation wird als eine mögliche Ursache für Knie-, Achillessehne-, Knorpel- oder Gelenkprobleme betrachtet.

 

 

Die Fußtypen

Grundsätzlich unterscheidet man in drei verschiedene Fußtypen.

Knick-/Plattfuß

Die Ferse des Fußes knickt im Stand nach innen und das Längsgewölbe liegt völlig auf dem Untergrund. Beim Laufen tritt dann meist eine Überpronation auf. Einlagen für Knick-/Plattfüße haben ein flaches Längsgewölbe.

 

Normal-/Senkfuß

Das Längsgewölbe sinkt unter Belastung ab. Diese Füße sind - im Gegensatz zum Hohlfuß - sehr beweglich und haben einen niedrigeren Spann. Einlagen für Normal-/Senkfüße haben ein moderates Längsgewölbe.

Hohlfuß

Der Fuß hat einen hohen Spann und zeigt im Abdruck nur die Ferse und den Vorfuß. Bei Männern ist dieser Fuß oft starrer und benötigt daher mehr Dämpfung im Schuh. Einlagen für Hohlfüße haben ein hohes Längsgewölbe.

 

 

Um die Fläche des Fußes optimal zu nutzen, benötigen Sie Einlagen, die an das Profil der Unterseite Ihrer Fuße angepasst sind. 

Die motionSupport® gibt es deshalb in drei verschiedenen Varianten. Die eingearbeiteten Support- und Releaseelemente verbessern Ihre Leistungsfähigkeit, da Ihr Bewegungsapparat weniger Muskelkraft zur Gelenkstabilisation aufwenden muss. Ihr Training ist gesünder und effektiver.

Zusammen mit den passenden Schuhen (detaillierte Informationen bei laufschuhe24: http://www.laufschuhe24.com/files/ebooks/laufschuhe.pdf) und motionSupport-Einlagen werden erfahrungsgemäß die besten Ergebnisse erzielt.

 

 

Wann sollten Sie die motionSupport® tragen?

Wenn Sie das Gefühl haben,

  • Ihr Fuß knickt beim Laufen nach innen ein oder nach außen um,
  • Sie haben Schmerzen im Fuß, der Achillessehne, am Schienbein, im Knie oder an der Hüfte,
  • Ihre Sohlen laufen sich unterschiedlich ab oder
  • Ihre Zehe oder der ganze Fuß schläft ein,

sollten Sie auf das Tragen der motionSupport® nicht verzichten. Ebenso empfiehlt sich das Tragen der Einlagen wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Fuß nicht vollflächig Kontakt zum Schuh hat.

1EVA: Ethylen Vinyl Acetat.